Allgemeine Geschäftsbedingungen der Chain Analysis L.L.C., 114.1 Fifth Avenue, New York City, NY 10011, USA. Stand: Januar 2025.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Chain Analysis L.L.C. (nachfolgend „Chain Analysis") und ihren Mandanten (nachfolgend „Mandant") über die Erbringung von Dienstleistungen zur Kapitalrückgewinnung.
Abweichende Bedingungen des Mandanten werden nicht anerkannt, es sei denn, Chain Analysis stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Chain Analysis erbringt folgende Dienstleistungen:
Chain Analysis ist kein Rechtsanwalt und erbringt keine Rechtsberatungsleistungen im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG). Die Rechtsberatung erfolgt durch kooperierende Anwaltskanzleien.
Ein Vertrag kommt zustande durch:
Die kostenlose Erstprüfung begründet noch keinen Vertrag. Erst nach ausdrücklicher schriftlicher Beauftragung beider Parteien kommt ein verbindliches Mandatsverhältnis zustande.
Der Mandant muss das 18. Lebensjahr vollendet haben und geschäftsfähig sein.
Im Erfolgsfall erhält Chain Analysis eine Erfolgsprovision, die als Prozentsatz des tatsächlich zurückgewonnenen Nettobeitrags berechnet wird. Die genaue Höhe wird individuell im Mandatsvertrag festgelegt und richtet sich nach Komplexität, Betrugstyp und Höhe des Schadens.
Notwendige Auslagen (z.B. Gerichtsgebühren, notarielle Kosten, behördliche Gebühren in Drittländern) werden nach vorheriger Absprache und Zustimmung des Mandanten in Rechnung gestellt.
Das Honorar wird fällig, sobald zurückgewonnene Beträge auf dem Konto des Mandanten eingegangen sind. Die Rechnung ist innerhalb von 14 Tagen zu begleichen.
Wenn Chain Analysis keine Rückgewinnung erzielt, entstehen dem Mandanten keinerlei Kosten — weder für die Erstprüfung noch für den Ermittlungsaufwand.
Der Mandant verpflichtet sich:
Der Mandant versichert, dass die gemeldeten Verluste tatsächlich erlitten wurden und er der rechtmäßige Eigentümer der betroffenen Vermögenswerte ist.
Chain Analysis verpflichtet sich:
Chain Analysis haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen.
Chain Analysis übernimmt keine Garantie für den Erfolg der Rückforderungsmaßnahmen. Der Erfolg hängt von Faktoren ab, die außerhalb unserer Kontrolle liegen (z.B. Kooperationsbereitschaft von Behörden, Verfügbarkeit von Vermögenswerten der Täter).
Die Haftung ist in jedem Fall auf die Höhe des dem Mandanten tatsächlich entstandenen direkten Schadens begrenzt.
Beide Parteien können den Mandatsvertrag mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich kündigen.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Mandant falsche Angaben gemacht hat oder seinen Mitwirkungspflichten trotz Mahnung nicht nachkommt.
Im Falle der Kündigung durch den Mandanten nach erfolgreich eingeleiteten Verfahren kann Chain Analysis eine anteilige Vergütung für den geleisteten Aufwand geltend machen.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen des Mandatsverhältnisses erlangten vertraulichen Informationen geheimzuhalten und nur für die Zwecke des jeweiligen Mandats zu verwenden.
Diese Vertraulichkeitspflicht gilt über die Beendigung des Mandatsverhältnisses hinaus für einen Zeitraum von 5 Jahren.
Ausgenommen sind Informationen, die Chain Analysis zur Durchführung des Mandats an kooperierende Anwälte oder Behörden weitergeben muss — in diesem Fall immer nur im erforderlichen Mindestumfang und mit Wissen des Mandanten.
Für Verträge mit Verbrauchern mit Wohnsitz in der EU gilt ergänzend das Recht des jeweiligen EU-Mitgliedsstaats, soweit dieses zwingend anwendbar ist und dem Verbraucher einen weitergehenden Schutz bietet. Im Übrigen gilt das Recht des Staates New York, USA.
Für Streitigkeiten mit Verbrauchern in der EU gilt der jeweilige Wohnsitz des Verbrauchers als Gerichtsstand. Im Übrigen ist der Gerichtsstand New York City, New York, USA.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Chain Analysis behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Änderungen werden dem Mandanten schriftlich mitgeteilt. Widerspricht der Mandant nicht innerhalb von 30 Tagen, gelten die geänderten AGB als akzeptiert.
Stand: Januar 2025 · Chain Analysis L.L.C. · 114.1 Fifth Avenue, New York City, NY 10011, USA